Mattheis: Glyphosat muss verboten werden!

Veröffentlicht am 01.11.2019 in Pressemitteilungen

Ulm, 01.11.2019 – Die Landeswasserversorgung (LW) Baden-Württemberg veröffentliche vor Kurzem, dass in der Donau und anderen Flüssen und Bächen in Baden-Württemberg erhöhte Werte des Pflanzengifts Glyphosat und anderer Insektenschutzmittel gemessen wurden. Die Ulmer Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis zeigt sich besorgt über diese Werte und fordert von Bund und Land ein energischeres Vorgehen zum Verbot von Glyphosat.

 

„Glyphosat ist schädlich für unsere Umwelt. Die erhöhte Konzentration des Gifts im Wasser ist daher eine direkte Gefahr für Menschen und Tiere.“, erklärte Mattheis. „Auch wenn glücklicherweise Trinkwasser bisher nicht betroffen ist, ist doch die Tierwelt hier stark gefährdet. Das Konzept von Bundes- und Landesregierung zur Reduzierung des Pflanzengifts muss daher angepasst und verschärft werden.“

 

Die Europäische Kommission hatte in einer umstrittenen Entscheidung, die Zulassung von Glyphosat bis 2022 verlängert. Die Bundesregierung hatte sich im September auf ein Verbot bis 2023 geeinigt. Die grün-schwarze Landesregierung wiederum stellte ein Eckpunktepapier vor, das Pflanzenschutzmittel bis 2030 um 40 bis 50 Prozent reduziert werden sollen.

 

„Die bisherigen Pläne aus Stuttgart sind ambitionslos“, monierte Mattheis. „Wir brauchen bundesweit ein früheres Verbot deutlich vor 2023 und in Baden-Württemberg mindestens ein Verbot des Einsatzes von Pestiziden in Wasserschutzgebieten. Das ist doch das Mindeste für eine grüne Landesregierung.“

 

Homepage Hilde Mattheis MdB

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